Shanghai

Hallo zusammen,

nun sitze ich wieder einmal im Zug – ja, der Herr fährt Zug und zwar ganze 11 Stunden. Zurück. Zurück bedeutet in diesem Fall von Shanghai nach Beijing. Dienstagabend sind wir Punkt 19:43 Uhr in Beijing gestartet. Gleis neundreiviertel… ok. Gleis 2. Nachtzug. Das hat für mich bedeutet: Montagabend aus Datong ankommen, Wäsche waschen wollen, Waschmaschine verschrotten bzw. feststellen, dass verschrottet – fluchen, notdürftig reparieren – naja, ignorieren und ein bisschen in Bewegung setzen. Fluchen. Trotzdem genug Wäsche haben für 2 Tage Shanghai.

Dienstag, ausschlafen, frühstücken, emails, lernen und dann ging es mit 3 Mitreisenden los in Richtung Tiananmen, klassisches Touriprogramm und ein bischen mehr, was man eben so macht, wenn man am Bahnhof ist. Hauptsache viel laufen – man will ja im Nachtzug schlafen. Was auch sonst während 11 Stunden Fahrt?

So inzwischen ist Samstagmorgen, ich bin dank Hitze früh aufgewacht, habe geduscht und auf in Richtung Bridge Cafe – vor 8 Uhr morgens gibt es 20% Rabatt. Der Schwabe schlägt natürlich zu. Was auch sonst. Dabei ein nettes betrunkenes Trio kennen gelernt. Ziemlich betrunken – trotzdem nett. 3 Amerikaner, die einen Narren am britischen Akzent gefressen haben und jedes einzelne lustige Erlebnis rezitiert haben. Manche auch 3 mal. Ob sie das gemerkt haben, ich glaube es nicht. Nun kann man der Hitze und dem Smog beim schlimmer werden zuschauen. Peking.

Sogar die chinesischen Bedienungen haben schon Fächer und wir haben gerade 9.28 Uhr. Da war es in Shanghai deutlich angenehmer, weil Wind. Dorthin zu kommen war nicht so angenehm – schlaftechnisch. Da ich immer nur 90 Minuten Nickerchen gemacht habe. 90 Min schlafen, 10 Min wach, 90 Min schlafen… rince and repeat – ankommen. In Shanghai gab‘ s ertmal nen Hitze und Müdigkeitsschock, da die offene Umwelt, wie der Park, entgegen allen Erwartungen natürlich nicht klimatisiert ist. Sachen gibt‘ s. Auf alle Fälle sind wir dann erstmal los und haben uns eine Jugendherberge gesucht. Tja, Jugendherbergen waren aus, stattdessen eben 4 Sterne Hotel für ganze 6€ mehr pro Nacht. Ärgerlich – ich sag‘ s euch. Das Bett. Ein Traum.

Erstmal geduscht und dann das klassische Programm: BUNT. Nein, keine Wachsmalstifte, die meinem kindlichen Gemüt sicherlich entsprechen, sondern der District für den Shanghai bekannt ist. Riesige Glasfassaden und der Fluss. Sehr schöne Atmosphäre muss ich zugeben; das kann schon Spaß machen. Am Tag darauf ging es in die Touristenfalle namens Altstadt und dann noch das Shanghai-Museum. Ganz nett… Ja, ich weiß, ich bin ein Banause. Immerhin war Zweiteres sehr klimatisiert. Dafür voll mit Amerikanern. Typisches Touristenziel. Shanghai hat auch sehr schöne kleine Gassen und Cafes – der perfekte Ort für mich, um zu entspannen. Vielleicht sollte ich noch über einen längeren Shanghaiaufenthalt nachdenken….

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